14.12.2017
MINTfreundliche Schule




Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen" in Bayern für Gymnasium Landau a. d. Isar

 

(c) MINT Zukunft

(von Li.) Schulleiterin OStDin Cornelia Feldkamp, OStRin Birgit Seidl und OStRin Regina Palme nehmen die Auszeichnung in München entgegen;
Dr. Christof Prechtl, Stv. Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ,
Staatssekretär Georg Eisenreich, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst,
Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen!"

 

Schulen aus ganz Bayern wurden am Freitag für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in München im Salesianum als „MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet.
Die Initiative »MINT Zukunft schaffen« will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.
Die Ehrung der Schulen in Bayern steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).
Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. So konnte das Gymnasium Landau die Jury u.a. mit seinem durchgängigen MINT-Profil und vielfältigen Aktivitäten im MINT-Bereich überzeugen: In der Jahrgangsstufe 8 und 10 wird seit Jahren für alle Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Wochenstunde Mathematik erteilt. In der 5. Jahrgangsstufe gibt es die Möglichkeit, eine Experimentierklasse zu wählen. Diese bietet den Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Stunde naturwissenschaftliches Arbeiten, d.h. in diesen Klassen wird das naturwissenschaftliche Arbeiten mit 2 Stunden pro Woche in geteilten Gruppen unterrichtet. Auch die Seminarangebote des Gymnasiums in der Oberstufe sowie die spezielle Förderung von Mädchen beim Girls' day fielen positiv ins Gewicht, um nur wenige Beispiele des MINT-Angebotes am Gymnasium Landau zu nennen.
So konnten die beiden Kolleginnen, die die MINT-Bewerbung auf die Beine gestellt hatten, OStRin Birgit Seidl und OStRin Regina Palme, sowie die Schulleiterin OStDin Cornelia Feldkamp und der stellvertretende Schulleiter StD Eugen Fornoff voller Stolz in München die begehrte Auszeichnung von Staatssekretär Eisenreich entgegennehmen.

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.; Stiftung Haus der kleinen Forscher; Technik begeistert e.V. (Organisator der WRO World Robot Olympiad); Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Deutsche Bahn AG; Klett Mint GmbH; Wissensfabrik.


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