Das Fach Geographie an unserer Schule

Die Geographie

 

„Und er warf einen Blick um sich auf den Planeten des Geographen. Er hatte noch nie einen so majestätischen Planeten gesehen" (Antoine de Saint-Exupéry). Für die Geographen ist es ein Privileg, sich mit diesem wunderschönen Geoiden auseinanderzusetzen.

 

Früher in der Schule „Erdkunde" genannt, beschäftigt sich die Geographie im Allgemeinen heute mit so ziemlich allem, was den Menschen, sein Handeln, den Planeten Erde und die Natur umgibt. Da dies unglaublich viel zu sein scheint, so werden nun einige Aspekte kurz aufgeführt, mit welchen sich die „Universalgelehrten", die Geographen beschäftigen.

 

Die Geographie fungiert als Schnittstelle, als sog. „Brückenfach" zwischen den Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften (Physische und Anthropogeographie).

Als Geograph beschäftigt man sich mit der Erfassung, Beschreibung und Erklärung der Strukturen, Prozesse und Wechselwirkungen in der Geosphäre und weil hier so unendlich viele Wissenschaften „mitmischen", erfordern das Studium und das Verständnis vor allem Transferfähigkeiten und problemlösende Denkansätze. Themen im Zusammenhang mit Städtebau, Entwicklung des ländlichen Raumes, Raumplanung, dem Umweltschutz oder der Globalisierung sind heutzutage in der Geographie nicht mehr wegzudenken. Stures Länder und Hauptstädte lernen ist Geo schon lange nicht mehr, wenngleich es nach wie vor wichtig ist für die Allgemeinbildung.

„Freilich, wenn man unter Geografie nichts anderes versteht als ein trockenes Namensverzeichnis von Ländern, Flüssen, Grenzen und Städten, so ist sie allerdings eine trockene, aber auch zugleich eine so unwürdig behandelte und missverstandene Wortkenntnis, als wenn man von der Historie nichts als ein Verzeichnis von Namen unwürdiger Könige und Jahreszahlen kennt" (Johann Gottfried Herder).

Im Schulalltag bedeutet dies folgendes: „Im Fach Geographie beschäftigen sich die Schüler mit räumlichen Strukturen und Prozessen auf der Erde. Ziel ist es, die Erde als Lebensgrundlage des Menschen in ihrer Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen. An globalen, regionalen und lokalen Raumbeispielen zeigt das Fach Geographie sowohl die gestaltende Wirkung der Naturkräfte als auch die raum-prägenden Einflüsse des Menschen. Die Verbindung natur- und gesellschafts­wissenschaftlicher Sichtweisen Schüler lernen somit, natur- und gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, Sichtweisen und Methoden zu verbinden. Mit den Inhalten der Physischen Geographie, der Kulturgeographie und der Regionalen Geographie werden auch Kenntnisse aus anderen Geowissenschaften, wie zum Beispiel der Geologie, Meteorologie, Ozeanographie oder der Stadtplanung vermittelt" (www.isb.bayern.de).

„Wer (..) nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot". (Albert Einstein)

 

Die Fachschaft Geographie am Gymnasium Landau a.d. Isar

Das Team rund um das „Brückenfach" sind der Fachbetreuer OStR Hans-Peter Höpfl, OStRin Katharina Höpfl, OStR Stefan Huber, StRin Claudia Forster, StRin Sarah Dwyer, StR Hannes Maier und StR Thomas Mauch. Unterrichtet wird zweistündig in der 5., in der 7., 8. und 10. Jahrgangsstufe und in den Qualifikationsphasen 11 und 12. (Lehrplan und Fachprofil unter http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

 

Das Fach Geographie am Gymnasium Landau a.d. Isar

Seit ein paar Jahren können die Geographinnen und Geographen am Gymnasium Landau a.d. Isar den Raum 104 als „Ihren" Fachraum, ihren heiligen Ort, „die Kathedrale des Wissens" bezeichnen. Die Ausstattung der Georaumes wurde den heutigen Ansprüchen an das Unterrichten dieses umfassenden Faches angepasst, auch die Karten- und Materialiensammlung befindet sich in unmittelbarer Nähe. Die Schülerinnen und Schüler „wandern", so oft es die Belegung hergibt, zum zentral gelegenen, großzügigen und medial gut aufgestellten Unterrichtsraum.

 

„Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie" (Immanuel Kant)... besser hätte man das beliebte Unterrichtsfach nicht beurteilen können.