Wildniscamp am Falkenstein

Biologieunterricht im Nationalpark Bayerischer Wald

 

 
 
Seit einigen Jahren ist die Studienfahrt einer 10. Klasse in den Nationalpark Bayerischer Wald ein fester Programmpunkt des Gymnasiums Landau mit Anknüpfung an den Biologieunterricht.

 

Biodiversität, Klimawandel oder Ökologischer Fußabdruck sind Inhalte, die unmittelbar an den Lehrplan im Bereich der Ökologie anschließen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, sich mit diesen auch für die Weltpolitik und die Weltwirtschaft ausgesprochen wichtigen Biologiethemen anschaulich in der direkten Naturbegegnung zu beschäftigen.

 

Daneben spielt aber auch das Erleben der Gemeinschaft an diesem außerschulischen Lernort eine große Rolle. Es werden Kooperationsspiele durchgeführt, Gruppenarbeiten erledigt, gemeinsam eine Präsentation vorbereitet und man lebt für ein paar Tage auf engem Raum mit einigen anderen Menschen zusammen. Die Unterbringung erfolgt in einfach ausgestatteten, doch romantischen Hütten, die aus verschiedenen Ländern der Erde stammen und im Bayerischen Wald eine neue Heimat gefunden haben. Jede Schülergruppe bewohnt also für ein paar Tage ein fremdes Land -  Chile, Brasilien, Venezuela, Benin, Vietnam oder die Mongolei – und beschäftigt sich etwas ausführlicher mit den kulturellen, ökologischen oder auch politischen Gegebenheiten ihres „Gastlandes“.

 

Neben dem doch auch immer umfangreichen Programm kommen aber auch die Freizeit und das Kulinarische nicht zu kurz. Ein Wochenhighlight ist die Wanderung auf den Großen Falkenstein, der auf der ausgewählten Wanderlinie bis jetzt noch von jedem Teilnehmer bezwungen werden konnte. Die große Wiese auf dem Campgelände lädt zu Ballspielen oder zum Sonnenbaden ein. Die Füße können im plätschernden Bächlein gekühlt werden. Die Abende werden mit Gemeinschaftsspielen gestaltet. Die Verpflegung ist ausgesprochen gut und trotzdem nicht teuer. Auch Grillen und gemütliche Abende am Lagerfeuer sind im Angebot.

 

Wenn dann alle am Ende der Woche erschöpft und glücklich wieder zu Hause ankommen, besteht große Einigkeit, dass sich der Aufenthalt gelohnt hat. Die anonymen Fragebögen zur Evaluation ergeben regelmäßig eine praktisch hundertprozentige Weiterempfehlung.